SEO-Audit: was es prüft, was es kostet, was es bringt
Der Preis eines SEO-Audits ist fast vollständig Arbeitszeit eines Menschen — die Werkzeuglizenz ist der kleinste Posten. Aus unseren eigenen Analysen rechnen wir mit etwa 20 Stunden bei einer Website mit rund 30 Seiten und etwa 50 Stunden bei rund 1.000 Seiten. Ein kostenloser Werkzeugbericht liefert Ihnen Befunde, aber keine Rangfolge — und genau die Rangfolge ist die Arbeit, die Geld kostet.
Stand: November 2026. Alle Preise und Dokumentationsstellen am 3. November 2026 abgerufen, Fundstellen unten.
Was ein Audit prüft — acht Blöcke mit Aufwand
Die folgenden Stunden sind unsere eigene Einschätzung aus unseren Analysen, keine Marktzahl und keine Umfrage. Sie betreffen die einmalige Analyse, nicht die laufende Betreuung — für den Monat gilt eine andere Rechnung, die wir in Was kostet SEO im Monat? aufgeschrieben haben. Die Zahl der Seiten ist der stärkste einzelne Treiber, darum zwei Spalten.
| Block | Was darin geprüft wird | ca. 30 Seiten | ca. 1.000 Seiten |
|---|---|---|---|
| Zugänge und Crawl einrichten | Lesender Zugang zu Search Console und Analysewerkzeug, Crawl-Konfiguration, Testlauf, Ausschlüsse | 1 h | 2 h |
| Technik | Statuscodes, Weiterleitungsketten, Erreichbarkeit, Robots-Regeln, kanonische Adressen, strukturierte Daten, Core Web Vitals als Messgröße | 3 h | 8 h |
| Indexierung | Welche Seiten im Index sind, welche nicht, und welcher Grund dahinter steht | 2 h | 5 h |
| Inhalte und Kannibalisierung | Doppelte Absichten, konkurrierende Seiten, dünne Seiten, fehlende Seiten entlang der Nachfrage | 4 h | 12 h |
| Suchbegriffe und Zielseiten | Abgleich echter Klickdaten mit den Seiten, die ranken sollen; Lücken und Fehlzuordnungen | 3 h | 8 h |
| Verweise | Eingehende Verweise, interne Verlinkung, verwaiste Seiten | 2 h | 4 h |
| Wettbewerb | Wer für die wichtigen Begriffe rankt, mit welcher Seitenart, und was dort anders ist | 2 h | 5 h |
| Bericht und Übergabe | Befunde ordnen, Rangfolge begründen, Aufwand schätzen, Bericht schreiben, Übergabegespräch | 3 h | 6 h |
| Summe | 20 h | 50 h |
Zwei Anmerkungen. Der Block Indexierung ist hier eine Zeile, in der Praxis eine Diagnose mit eigener Logik — wie die aussieht, steht in „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“. Und die Aufteilung in Technik, Inhalte und Verweise folgt der Trennung aus Onpage oder Offpage?.
Eurobeträge stehen hier bewusst nicht: Nehmen Sie die passende Stundenspalte und multiplizieren Sie sie mit dem Stundensatz Ihres Anbieters. Welche Felder wir in den Blöcken im Einzelnen prüfen und wie der Bericht aufgebaut ist, steht auf unserer Seite zur SEO-Analyse.
Was ein Werkzeugbericht leistet — und wo er aufhört
Zuerst das Faire: Die kostenlosen Werkzeuge von Google sind gut. Die Search Console liefert echte Klicks, Impressionen und Positionen Ihrer Website und ist laut Google ein kostenloser Dienst, „that helps you monitor, maintain, and troubleshoot your site’s presence in Google Search results“. PageSpeed Insights liefert Labordaten aus Lighthouse und, wenn vorhanden, Felddaten echter Nutzer. Wer beide Werkzeuge ernsthaft liest, kommt weiter als mit den meisten kostenpflichtigen Berichten.
Die Grenzen sind allerdings dokumentiert, und zwar vom Hersteller selbst.
Eine Punktzahl ist kein Befund, sondern eine Zusammenfassung. Die Lighthouse-Dokumentation schreibt: „The Performance score is a weighted average of the metric scores.“ Die Gewichte stehen dort je Version; die neueste dort aufgeführte Fassung ist Lighthouse 10. In ihr wiegt Total Blocking Time 30 Prozent, Largest Contentful Paint 25 Prozent und First Contentful Paint 10 Prozent. Dieselbe Seite erklärt außerdem, warum Werte schwanken: „A lot of the variability in your overall Performance score and metric values is not due to Lighthouse. When your Performance score fluctuates it’s usually because of changes in underlying conditions.“ Als Ursachen nennt Google unter anderem A/B-Tests, wechselnde Werbeauslieferung, Routing im Internetverkehr, Browser-Erweiterungen und Virenschutz. Wer eine Punktzahl in ein Angebot schreibt, nennt also eine Momentaufnahme — kein Ergebnis.
Gemessen wird im Labor, solange Felddaten fehlen. Die Dokumentation von PageSpeed Insights ist in diesem Punkt präzise: „Currently, Lighthouse simulates the page load conditions of a mid-tier device (Moto G4) device on a mobile network for mobile, and an emulated-desktop with a wired connection for desktop.“ Für Felddaten gilt: „In order to show user experience data for a given page, there must be sufficient data for it to be included in the CrUX dataset. A page might not have sufficient data if it has been recently published or has too few samples from real users.“ Fehlen die Daten für eine Seite, fällt PageSpeed Insights auf die Ebene der gesamten Domain zurück — und weiter: „Sometimes the origin may also have insufficient data, in which case PSI will be unable to show any real-user experience data.“
Das ist der Satz, der für den Mittelstand zählt. Die Website eines mittelständischen Betriebs hat oft keine Felddaten — weder für die Seite noch für die Domain. Dann messen alle kostenlosen Werkzeuge dort ausschließlich im Labor, auf einem simulierten Mittelklasse-Telefon. Die Bedingung dafür benennt der Chrome User Experience Report ohne Zahl: „There are separate eligibility criteria for origins and pages, primarily that they must be publicly discoverable and there must be a large enough number of visitors in order to create a statistically significant dataset.“ Eine Schwelle nennt Google nicht.
Die Search Console zeigt echte Daten, aber einen Ausschnitt. Zwei Grenzen stehen wörtlich in der Dokumentation. Erstens die Tabellenlänge: „Our tables can show a maximum of 1,000 rows, so some rows might be omitted.“ Zweitens die Beispiel-Adressen im Bericht zur Seitenindexierung: Die Liste „is limited to 1,000 items, and isn’t guaranteed to show all URLs in a given status, even when less than 1,000 items“ — die Stichprobe ist also nicht nur begrenzt, sondern auch unterhalb der Grenze nicht garantiert vollständig. Dazu kommt ein Hinweis, der Suchbegriff-Analysen betrifft: „Tables in the performance reports omit rare queries to protect user privacy.“ Für eine Website mit 1.000 Seiten heißt das: Die Oberfläche zeigt einen Ausschnitt, und welchen, bestimmen nicht Sie.
Wer über diesen Ausschnitt hinaus will, braucht die Schnittstelle — und dort sind Kontingente dokumentiert: Die URL Inspection API erlaubt pro Website 2000 Abfragen am Tag und 600 in der Minute, die Search Analytics API 1.200 Abfragen in der Minute. Für die Prüfung einzelner Adressen in der Oberfläche nennt Google keine Tageszahl, die wir im Volltext gefunden hätten; wir schreiben darum keine hin. Und eine Sitemap-Datei darf nach dem Sitemap-Protokoll „no more than 50,000 URLs“ enthalten und „must be no larger than 50MB (52,428,800 bytes)“ in unkomprimierter Form.
Was kein Werkzeug kann
Drei Arbeitsschritte, die Urteil verlangen.
Kannibalisierung erkennen heißt, die Absicht hinter zwei Seiten zu vergleichen. Ein Fall, wie er regelmäßig vorkommt: Ein Maschinenbauer hat eine Leistungsseite „Instandhaltung“ und einen Fachbeitrag „Instandhaltung planen“. Beide ranken für denselben Begriff im mittleren Feld, beide bekommen Klicks. Ein Werkzeug meldet das als zwei Seiten mit Sichtbarkeit — also als gute Nachricht. Dass hier zwei Seiten dieselbe Suchabsicht bedienen und sich die Signale teilen, sieht nur jemand, der beide liest.
Ursache von Symptom trennen heißt, Technik, Inhalt und Daten zusammenzulesen. Eine Seite verliert Positionen, das Werkzeug meldet eine langsame Ladezeit — die Ursache ist eine Weiterleitungskette aus einem Relaunch, die den Verweis von der stärksten eigenen Seite über zwei Zwischenstationen führt. Beide Befunde stehen im Bericht, nur einer erklärt den Verlust.
Eine Rangfolge bilden heißt, Hebel gegen Aufwand zu stellen. Von 300 Befunden sind die meisten richtig und irrelevant. Welche drei zuerst drankommen, hängt daran, welche Seiten überhaupt Nachfrage haben und was Ihre Entwickler in zwei Wochen umsetzen können. Das ist keine Rechenaufgabe.
Was die Werkzeuge kosten
Alle Angaben am 3. November 2026 von der jeweiligen Preisseite abgerufen.
| Werkzeug | Preis laut Anbieterseite | Steuerkennzeichnung | Sprache der Preisseite |
|---|---|---|---|
| Google Search Console | 0 Euro | entfällt | Deutsch verfügbar |
| Google PageSpeed Insights | 0 Euro | entfällt | Deutsch verfügbar |
| Seobility Premium | 59,90 Euro im Monat (Professional 99,90, Agentur 209,90) | „zzgl. UST“ | Deutsch |
| SISTRIX Start | 119 Euro im Monat (Plus 239, Professional 419, Premium 799) | „Preis monatlich zzgl. MwSt.“ | Deutsch |
| Screaming Frog SEO Spider | 245 Euro je Lizenz und Jahr bei 1 bis 4 Lizenzen (in der Währungsumschaltung der Seite; in US-Dollar 279) | keine Steuerkennzeichnung auf der Preisseite | nur Englisch, keine deutschsprachige Preisseite |
Daraus folgt die Aussage dieses Abschnitts: Ein Monat Suite plus eine Jahreslizenz für den Crawler bewegt sich im unteren dreistelligen Bereich — gemessen an 20 bis 50 Arbeitsstunden wenige Prozent der Gesamtkosten. Wird ein Angebot damit begründet, dass „professionelle Werkzeuge“ teuer seien, prüfen Sie diese Begründung an der Tabelle.
Eine Zahl fehlt hier mit Absicht: durchschnittliche Auditkosten. Zu keiner der Erhebungen, die dazu zitiert werden, haben wir eine erreichbare Primärquelle mit Erhebungszeitraum und Methode gefunden — und ein Durchschnitt über zwei verschiedene Produkte ist keine Information.
Eine Beispielrechnung
Das Folgende ist eine Rechnung, keine Erhebung — sie zeigt die Struktur der Kosten, nicht den Markt. Jede Zelle ist aus der Stundentabelle oben nachrechenbar. Der Stundensatz ist glatt gesetzt, damit Sie mitrechnen können; er ist eine Annahme und nicht unser Satz.
| Annahme | Fall A | Fall B |
|---|---|---|
| Zahl der Seiten | etwa 30 | etwa 1.000 |
| Shop enthalten | nein | ja, Kategorien und Artikel |
| Zugang zur Search Console | vorhanden, lesend | vorhanden, lesend |
| Geprüfte Blöcke | alle acht | alle acht |
| Stunden (Summe aus der Tabelle) | 20 | 50 |
| Angenommener Stundensatz | 100 Euro netto | 100 Euro netto |
| Ergebnis der Rechnung | 2.000 Euro netto | 5.000 Euro netto |
Zwei Stellschrauben. Fehlt der Zugang zur Search Console, rechnen wir mit etwa zwei Stunden mehr im Block „Suchbegriffe und Zielseiten“, weil mit Fremdquellen gearbeitet werden muss — in Fall A also 22 statt 20 Stunden. Und werden Blöcke weggelassen, sinkt die Summe: ein Audit ohne Wettbewerb und ohne Verweise ist in Fall A um 4 Stunden kürzer. Das ist legitim, solange es im Angebot steht und nicht stillschweigend geschieht.
Woran Sie einen brauchbaren Bericht erkennen
Fünf Punkte, mit denen Sie ein fremdes Ergebnis prüfen.
- Es gibt eine Rangfolge, und sie ist begründet. Nicht „87 Punkte“ und nicht eine Liste nach Schweregrad des Werkzeugs, sondern eine Reihenfolge mit einem Satz dazu, warum Punkt 1 vor Punkt 2 kommt.
- Jeder Befund nennt eine Adresse und einen Beleg. „Fehlende Alt-Texte“ ist kein Befund. „Diese 14 Adressen, hier die Liste, so geprüft“ ist einer.
- Aufwand und Hebel stehen an jedem Punkt. Ohne sie können Sie nicht entscheiden, sondern nur abarbeiten — und erledigen dann die billigen Punkte zuerst statt der wirksamen.
- Labor- und Felddaten sind getrennt benannt. Steht im Bericht eine Ladezeit, muss daneben stehen, ob sie aus einem simulierten Lauf oder aus Daten echter Nutzer kommt. Wo Felddaten fehlen, muss das dastehen — nicht ersatzlos eine Punktzahl.
- Der Bericht sagt, was nicht geprüft wurde. Jede Analyse hat einen Rand: kein Zugang zum Server, keine historischen Daten, eine Sprache ausgenommen. Wer den Rand nennt, hat ihn gesehen.
Wann ein Audit nicht lohnt
Vier Fälle, in denen wir abraten — auch wenn es gegen unser eigenes Interesse geht.
Ein Relaunch steht in den nächsten Wochen an. Dann gehört die Analyse in den Relaunch hinein, nicht davor als eigenes Produkt. Die Hälfte der Befunde ist nach dem Umzug gegenstandslos, und die relevanten Fragen sind andere — nachzulesen in Rankings nach dem Relaunch verloren.
Die Befunde können nicht umgesetzt werden. Kein Entwicklerbudget, kein Zugriff auf das System, eine Agentur, die das CMS nicht herausgibt: Dann kaufen Sie ein Dokument, keine Veränderung. Klären Sie zuerst, wer umsetzt.
Das letzte Audit ist nicht abgearbeitet. Ein zweiter Bericht findet dieselben Punkte und erzeugt dasselbe gute Gefühl. Wirksamer ist es, die bestehende Liste durchzuziehen und danach neu zu messen.
Das Problem ist nicht Sichtbarkeit, sondern Nachfrage. Wenn niemand nach Ihrem Angebot sucht, verbessert ein Audit Positionen zu Begriffen ohne Suchvolumen. Das ist eine Frage an die Suchbegriffe, und sie wird vor der Analyse gestellt. Ob Ihre Inhalte in KI-Antworten auftauchen, ist noch eine eigene Frage — Was ist GEO?.
Was bleibt
Fragen Sie nicht nach dem Preis eines Audits, sondern nach den Stunden und den Blöcken darin, und rechnen Sie mit den Spalten oben nach. Liegt ein Angebot deutlich unter dieser Rechnung, kaufen Sie wahrscheinlich einen Werkzeugbericht — nicht schlecht, aber etwas anderes und meist kostenlos zu haben. Was danach kommt, ist Umsetzung: einmalig die SEO-Analyse, anschließend laufend die SEO-Betreuung.
Quellen
Alle Seiten am 3. November 2026 abgerufen.
- Google: Lighthouse performance scoring — Abschnitte „Why your score fluctuates“ und „How the Performance score is weighted“, Gewichtstabelle „Lighthouse 10“
- Google: About PageSpeed Insights — Abschnitte „Real-user experience data“, „Lab diagnostics“ und die FAQ „Why is the real-user CrUX data not available for a URL or origin?“
- Google: Chrome UX Report — Overview — Abschnitt zur Aufnahme in den Datensatz
- Google: About Search Console data — Tabellengrenze von 1.000 Zeilen, Hinweis zu seltenen Suchanfragen
- Google: Page indexing report — Grenze von 1.000 Beispiel-Adressen je Status
- Google: Search Console — Überblick — Search Console als kostenloser Dienst
- Google: Search Console API usage limits — Kontingente der URL Inspection API und der Search Analytics API
- sitemaps.org — Protokoll — Abschnitt „Sitemap file location and size limits“
- Seobility — Preise
- SISTRIX — Preise
- Screaming Frog SEO Spider — Pricing
Häufige Fragen
Was kostet ein SEO-Audit?
Der Preis ist Arbeitszeit mal Stundensatz, kein Listenpreis. Aus unseren eigenen Analysen rechnen wir mit etwa 20 Stunden bei einer Website mit rund 30 Seiten und etwa 50 Stunden bei rund 1.000 Seiten, aufgeteilt auf acht Prüfblöcke. Multiplizieren Sie diese Stunden mit dem Stundensatz, den Ihr Anbieter nennt, dann haben Sie die Größenordnung und können zwei Angebote überhaupt erst vergleichen. Eine Marktzahl für „durchschnittliche Auditkosten“ nennen wir bewusst nicht, weil hinter demselben Wort sehr verschiedene Leistungen stecken.
Reicht ein kostenloses SEO-Audit?
Für eine erste Mängelliste ja, für eine Entscheidung nein. Die kostenlosen Werkzeuge von Google sind gut und belastbar, aber sie haben dokumentierte Grenzen: Die Lighthouse-Punktzahl ist laut Google-Dokumentation ein gewichteter Mittelwert einzelner Messwerte und schwankt zwischen Läufen, weil sich die Rahmenbedingungen ändern. Die Tabellen der Search Console zeigen höchstens 1.000 Zeilen. Und Felddaten echter Nutzer gibt es nur, wenn eine Adresse genug Besuche hat — vielen Websites im Mittelstand fehlen sie darum ganz. Keines dieser Werkzeuge sagt Ihnen, welche drei von 300 Befunden Sie zuerst anfassen sollen.
Was muss in einem SEO-Audit enthalten sein?
Acht Blöcke deckt eine vollständige Analyse ab: Zugänge und Crawl einrichten, Technik, Indexierung, Inhalte und Kannibalisierung, Suchbegriffe und Zielseiten, Verweise, Wettbewerb sowie Bericht und Übergabe. Fehlt ein Block im Angebot, fehlt er auch im Ergebnis — am häufigsten fehlen Kannibalisierung und Wettbewerb, weil beide Handarbeit sind und sich nicht aus einem Werkzeugbericht ablesen lassen. Welche Felder wir dabei im Einzelnen prüfen, steht auf unserer Seite zur SEO-Analyse.
Warum unterscheiden sich die Preise für ein SEO-Audit so stark?
Weil zwei verschiedene Dinge denselben Namen tragen. Das eine ist ein Werkzeugbericht: ein Programm liest die Website und gibt eine Punktzahl plus Mängelliste aus, das kostet fast nichts, weil fast keine Arbeitszeit darin steckt. Das andere ist die Arbeitszeit eines Menschen, der die Befunde ordnet, Ursache von Symptom trennt und eine Rangfolge begründet. Fragen Sie deshalb nicht nach dem Preis, sondern nach den Stunden und danach, welche Blöcke darin enthalten sind.
Brauche ich für ein Audit Zugang zur Google Search Console?
Nötig ist er nicht, aber er verändert die Qualität des Ergebnisses. Mit lesendem Zugang arbeitet die Analyse mit echten Klick- und Impressionsdaten Ihrer Website statt mit Schätzungen aus Fremdquellen. Rechnen Sie ohne diesen Zugang mit etwas mehr Aufwand und mit mehr Unsicherheit im Block „Suchbegriffe und Zielseiten“. Wichtig bleibt: Das Konto gehört Ihnen, die Agentur wird als Nutzer eingeladen.